Suchverkehr
Wer nicht sieht, welcher Platz frei ist, fährt die Reihe ab. Das kostet Ihren Kunden Zeit und blockiert nebenbei die Zufahrt für alle anderen.
Ultraschallsensoren erkennen belegte Saugerplätze, messen die Standzeit und zeigen den Status per LED und Dashboard — ohne Kamera, ohne Kennzeichen, ohne Bauarbeiten.
Feste Größen
Was ein Standort kostet, hängt von seiner Größe ab. Diese drei Punkte hängen von nichts ab.
Ausgangslage
Der Saugerbereich ist der einzige Teil des Waschparks, in dem der Kunde selbst über die Dauer entscheidet. Das funktioniert an ruhigen Tagen und kippt genau dann, wenn Andrang herrscht. Ein Fahrzeug steht seit vierzig Minuten, drei weitere fahren die Reihe ab und suchen. Der eine Kunde blockiert, die anderen warten — und wer zu lange wartet, fährt ohne Saugen weg.
Der zweite Verlust ist unsichtbar: Sie haben keine Zahl dazu. Wie lange ein Platz tatsächlich belegt war, wie oft alle Plätze gleichzeitig voll waren, an welchem Wochentag es regelmäßig eng wird — das lässt sich heute nur schätzen. Kommt eine Beschwerde, steht Erinnerung gegen Erinnerung. Und ob sich ein zusätzlicher Platz lohnt, entscheidet das Bauchgefühl statt einer Auslastungskurve.
Wer nicht sieht, welcher Platz frei ist, fährt die Reihe ab. Das kostet Ihren Kunden Zeit und blockiert nebenbei die Zufahrt für alle anderen.
Ohne gemessene Standzeit gibt es keinen sachlichen Anlass anzusprechen, dass ein Platz zu lange belegt ist. Das Personal geht nur ungern in eine Diskussion, die es nicht belegen kann.
Um den Stand im Saugerbereich zu kennen, muss heute jemand nachsehen. Mehrmals am Tag — und die Information ist nach fünf Minuten wieder veraltet.
Technik
Das System arbeitet platzweise. Jeder Saugerplatz bekommt seinen eigenen Sensor und seine eigene Anzeige und wird unabhängig von den Nachbarplätzen ausgewertet. Dadurch lässt sich der Ausbau auf einzelne Plätze begrenzen und später erweitern.
Über jedem Platz sitzt ein Ultraschallsensor, montiert am vorhandenen Ausleger, an der Deckenführung oder an einem Mast. Er sendet einen Schallimpuls nach unten und misst dessen Laufzeit bis zum Rückwurf. Steht kein Fahrzeug auf dem Platz, kommt das Echo vom Boden. Steht eines darauf, kommt es früher zurück. Der Sensor erfasst dabei ausschließlich einen Abstandswert — kein Bild, kein Kennzeichen, keine Person.
Je Platz zeigt ein Signalmodul den Zustand an: grün für frei, rot für belegt, blinkend rot für zu lange belegt. Die Module hängen so hoch, dass sie aus der Zufahrt über die Fahrzeugdächer hinweg lesbar sind. Ihr Kunde entscheidet damit schon bei der Einfahrt, wohin er fährt, statt die Reihe abzusuchen.
Beginn und Ende jeder Belegung gehen mit Zeitstempel an den Standortrechner. Daraus entsteht die Standzeit je Vorgang und je Platz. Das Dashboard zeigt den Live-Zustand aller Plätze — und meldet sich von selbst: Wird es eng, gibt das Tablet einen Ton und eine Benachrichtigung aus. Ihr Personal muss den Bereich nicht mehr im Auge behalten, sondern erfährt es.
Aufnahmen
Eine Aufnahme aus einer Saugerhalle im Betrieb.
Links die Platzaufteilung, wie sie im Dashboard nummeriert ist, rechts derselbe Platz in der Halle. Fährt ein Fahrzeug ein, wechselt die Anzeige über dem Platz, und die Standzeit beginnt zu laufen.
Ein Ultraschallsensor je Platz, oberhalb montiert, misst den Abstand zum Boden.
Anzeigemodul je Platz, grün für frei, rot für belegt, aus der Zufahrt lesbar.
Beginn und Ende jeder Belegung mit Zeitstempel, daraus die Dauer je Vorgang.
Live-Zustand aller Plätze.
Das Tablet meldet sich mit Ton und Hinweis, sobald die freien Plätze knapp werden — ohne dass jemand hinsehen muss.
Wirkung
Wer beim Einfahren sieht, welcher Platz frei ist, fährt direkt dorthin. Die Runde durch die Reihe entfällt, und die Zufahrt bleibt frei für die Fahrzeuge dahinter.
„Der Platz war ewig blockiert" ist künftig eine Frage an das Dashboard und keine Meinungsfrage mehr. Sie sehen für jeden Platz, wann eine Belegung begann, wann sie endet.
Der Blick auf den Bildschirm ersetzt den Gang nach draußen — und selbst der wird meistens überflüssig: Wird es im Saugerbereich eng, meldet sich das Tablet mit einem Ton und einer Benachrichtigung. Ihr Personal reagiert dann, statt vorher regelmäßig zu kontrollieren.
Abgrenzung
Ist das Ihr System? Die Saugerplatz-Überwachung ist richtig für Sie, wenn Ihr Saugerbereich zu Stoßzeiten voll ist, Kunden die Reihe absuchen und Sie nicht wissen, wie lange ein Platz tatsächlich belegt war. Wenn Sie dagegen wissen wollen, wer auf einem Platz stand oder was dort passiert ist, hilft Ihnen dieses System nicht: Ultraschall misst Abstände, es entstehen keine Bilder. Dafür brauchen Sie eine Kamera — das ist die Fahrzeugerfassung.
Rechnen Sie selbst
Wie viele Fahrzeuge Ihr Saugerbereich pro Tag aufnehmen kann, ergibt sich aus drei Größen: der Anzahl der Plätze, der durchschnittlichen Belegungsdauer und Ihren Öffnungsstunden. Stellen Sie die Werte so ein, wie Sie Ihren Betrieb kennen.
Um so viele Minuten sinkt die durchschnittliche Belegung, wenn Dauerbeleger sichtbar werden und Suchfahrten entfallen. Ihre Annahme — keine Zusage von uns.
Nur in diesen Stunden wirkt zusätzliche Kapazität überhaupt. Ist nie alles belegt, bringt mehr Kapazität nichts.
zusätzliche Vorgänge pro Tag, gerechnet nur für die Stunden, in denen alle Plätze belegt sind
Was diese Rechnung leistet und was nicht. Die Kapazität ist eine Obergrenze, kein Umsatz. Sie beschreibt, wie viele Fahrzeuge Ihre Plätze in der Betriebszeit rechnerisch aufnehmen könnten — nicht, wie viele tatsächlich kommen. Deshalb der Regler für den Andrangsanteil: Zusätzliche Kapazität wirkt nur in den Stunden, in denen ohnehin alle Plätze belegt sind und Fahrzeuge warten. Steht bei Ihnen selten alles voll, ist der wirtschaftliche Hebel dieses Systems klein, und der Wert liegt bei der Datenlage statt beim Durchsatz.
Die Verkürzung der durchschnittlichen Belegung ist Ihre Annahme, nicht unsere Zusage. Wir haben für die Saugerplatz-Überwachung keine eigene Messreihe veröffentlicht und stellen deshalb keine Zahl dazu auf. Wie stark der Effekt bei Ihnen wirkt, sehen Sie nach den ersten Wochen an Ihren eigenen Daten.
Formel der Kapazität: Plätze × Betriebsminuten ÷ durchschnittliche Belegungsdauer. Ein- und Ausfahrzeit sowie Pausen zwischen zwei Belegungen sind darin nicht abgezogen; die tatsächliche Kapazität liegt daher etwas unter dem angezeigten Wert.
Preismodell
Der Preis hängt fast vollständig an Ihrem Standort: an der Anzahl der Plätze, an ihrer Anordnung und daran, wie weit Strom und Netzwerk heute schon reichen. Eine Zahl auf einer Internetseite wäre für die Hälfte der Standorte zu hoch und für die andere zu niedrig. Deshalb nennen wir hier das Modell und nicht den Betrag: Sie sehen, woraus sich der Preis zusammensetzt und was ihn nach oben oder unten bewegt.
Ultraschallsensor und Signalmodul je Platz, Verkabelung, Montagematerial und die zentrale Auswerteeinheit am Standort. Die Menge skaliert mit der Anzahl der Plätze, die Zentraleinheit fällt einmal an.
Montage vor Ort, Anschluss, Inbetriebnahme und die Einstellung der Erkennschwelle je Platz. Dazu die Einweisung Ihres Teams in das Dashboard. Die Höhe richtet sich nach Anzahl der Plätze, Montageart und Anfahrtsweg.
Nutzungsrecht an der Software, laufende Updates und Dashboard-Zugang. Mit Service und Wartung kommen das Fernmonitoring rund um die Uhr mit dem Reaktionszeit-Ziel von vier Stunden bei kritischen Störungen und der kostenfreie Sensorersatz bei technischem Defekt hinzu.
Verbindlich ist ausschließlich das schriftliche Angebot für Ihren Standort.
Passt das zu Ihrer Anlage
Die Saugerplatz-Überwachung ist ein Nachrüstsystem. Sie greift nicht in Ihre Waschanlagensteuerung ein und ersetzt keine vorhandene Technik. Sensor und Anzeige kommen über den Platz, die Auswertung läuft auf einem Rechner im Technikraum. Ihre Kasse, Ihre Saugertechnik und Ihre Abrechnung bleiben unverändert.
Zeitrahmen. Der Einbau erfolgt in der Regel 3 bis 6 Wochen nach Anzahlung und dauert vor Ort üblicherweise einen Werktag. Montiert wird platzweise: Es ist immer nur der Platz gesperrt, an dem gerade gearbeitet wird — der Saugerbereich als Ganzes bleibt in Betrieb.
Erweiterung. Das System ist platzweise aufgebaut. Kommen später Plätze dazu, werden Sensor und Anzeige ergänzt; die Auswerteeinheit und das Dashboard bleiben dieselben.
Daten
Der wichtigste Datenschutzpunkt bei der Saugerplatz-Überwachung ist, was gar nicht erst entsteht. Ein Ultraschallsensor liefert eine Entfernung in Zentimetern und sonst nichts. Es gibt kein Bild, kein Kennzeichen, kein Gesicht und keine Möglichkeit, im Nachhinein zu erkennen, wer auf einem Platz stand. Gespeichert werden Platznummer, Zeitstempel und Dauer.
Damit fällt der häufigste Einwand gegen Technik im Kundenbereich weg: Sie brauchen für diesen Bereich weder Hinweisbeschilderung nach Kameravorgaben noch ein Löschkonzept für Bildmaterial.
Ehrliche Antworten
Dann fahren sie trotzdem auf den Platz, den sie wollen. Eine Anzeige ist keine Schranke, und wir behaupten nicht, dass sie eine ersetzt. Der Effekt liegt woanders: Der Kunde, der einen freien Platz sucht, findet ihn schneller — und das ist die Mehrheit. Für die wenigen, die den Bereich blockieren, ist die gemessene Standzeit der eigentliche Hebel: Sie können sachlich ansprechen, dass ein Platz seit einer Stunde belegt ist, statt darüber zu diskutieren, ob das stimmt.
Ultraschall ist gegenüber Nässe und Dunkelheit unempfindlicher als optische Verfahren — er braucht kein Licht und lässt sich von einer nassen Fahrbahn nicht blenden. Bei Vertrag mit Service und Wartung liegen 3 bis 5 Ersatzsensoren an Ihrem Standort, und der Tausch ist simpel.
In einer Halle oder unter einer Überdachung in aller Regel ja: Sensoren und Anzeigen werden an der vorhandenen Ausleger- oder Deckenführung montiert, die Verkabelung folgt derselben Trasse. Auf einer freien Fläche ohne jeden Aufbau sieht es anders aus — dort braucht jeder Platz einen Montagepunkt, und je nach Situation heißt das Mast und Fundament. Das ist der einzige Fall, in dem echte Bauarbeiten anfallen können. Schicken Sie uns ein Foto Ihres Saugerbereichs, dann sagen wir Ihnen vorab, welcher der beiden Fälle bei Ihnen vorliegt.
Die Plätze werden entlang einer gemeinsamen Trasse verkabelt und an eine vorhandene Zuleitung im Saugerbereich angeschlossen — jeder Platz braucht keine eigene Steckdose. Voraussetzung ist eine Versorgung am Bereich selbst. Ist dort heute nichts vorhanden, gehört das Ziehen der Zuleitung zum Einbauaufwand und wird im Angebot ausgewiesen, statt später aufzutauchen.
Weitere Systeme
Wenn zu Ihrem Waschpark eine Waschstraße gehört: Der teuerste Vorfall des Tages passiert nicht auf dem Saugerplatz, sondern im Tunnel. Der Auffahrschutz stoppt das Band, bevor Fahrzeuge zusammentreffen — an einem Standort in Bayern in fünf Monaten 154 Mal.
Preisrahmen nach Erstgespräch →Ab dem zweiten System lohnt sich eine gemeinsame Oberfläche: Belegungs-, Verbrauchs- und Wartungsdaten in einem Zugang, auch über mehrere Standorte.
Preisrahmen nach Erstgespräch →Wenn Diskussionen bei Ihnen nicht auf dem Platz, sondern an der Einfahrt entstehen, ist die Fahrzeugerfassung der passendere Baustein. Die Reihenfolge für mehrere Bausteine sortiert die Checkliste zur digitalen Waschstraße.
Nächster Schritt
Für eine belastbare Einschätzung brauchen wir kein Vor-Ort-Gespräch und keine Besichtigung, sondern fünf Angaben. Legen Sie sie sich zurecht, dann klärt sich der Rest im Telefonat.
Sie sprechen direkt mit dem Entwickler und Inhaber, nicht mit einem Callcenter. Wenn sich das System für Ihre Platzzahl nicht rechnet, sagen wir Ihnen das im selben Gespräch.
Erreichbar Mo–Fr 9:00–16:00 · info@flowcontrol.de