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Jedes Fahrzeug dokumentiert, bevor es hineinfährt

Vier Kameraperspektiven und Kennzeichenerkennung halten den Zustand jedes Fahrzeugs mit Zeitstempel fest. Bei der nächsten Schadensbehauptung haben Sie das Bild in Sekunden.

  • Vier Perspektiven je Fahrzeug
  • Server vor Ort
  • Preisrahmen nach einem kurzen Erstgespräch

Auf einen Blick

Drei Angaben, die Sie vor dem Erstgespräch kennen sollten

  • 4 Perspektiven
    je Fahrzeug an der Einfahrt
    Heck, Front, Seite und Dachfläche — in einer Aufnahme zusammengeführt
  • Nach Erstgespräch
    Preisrahmen für Ihren Standort
    Die Höhe hängt von der Zahl der Erfassungspunkte ab
  • 3–6 Wochen
    von der Anzahlung bis zum Einbau
    Regelfall. Den Termin stimmen wir vorher mit Ihrem Betrieb ab

Ausgangslage

Ohne Bild vom Einfahrtszustand zahlen Sie die Diskussion, nicht den Schaden

„Ihre Anlage hat meinen Lack zerkratzt." Der Satz kommt in jedem Betrieb vor, und ein Teil dieser Meldungen ist berechtigt. Entschieden wird die Sache aber selten über die Rechtslage, sondern über die Frage, wer was belegen kann. War der Kratzer schon vorher da? Stand das Fahrzeug beim Einfahren so, wie es der Kunde beschreibt? Wer darauf keine Antwort hat, steht in der Diskussion strukturell schlechter da — auch dann, wenn die Anlage einwandfrei gelaufen ist.

Der Ausweg ist in der Praxis fast immer derselbe: Man zahlt. Nicht, weil man überzeugt ist, sondern weil eine Kulanzzahlung schneller erledigt ist als eine Auseinandersetzung. Das ist eine betriebswirtschaftlich nachvollziehbare Entscheidung — und genau deshalb summiert sie sich über das Jahr, ohne je in einer Auswertung aufzutauchen.

Kosten

Kulanz wird zum Automatismus

Wer nichts belegen kann, prüft irgendwann nicht mehr. Die Zahlung wird zum Standardweg, und der Betrag pro Fall steigt mit der Anspruchshaltung.

Zeit

Die Klärung frisst Ihre Zeit, nicht die des Kunden

Rückfragen, Telefonate, Fotos nachreichen, Versicherung einschalten. Jede Meldung bindet Stunden, die im Betrieb an anderer Stelle fehlen.

Technik

Berechtigt und unberechtigt sind nicht mehr zu trennen

Ohne Dokumentation behandeln Sie beide gleich. Damit verlieren Sie Geld bei den unberechtigten Fällen — und die berechtigten fallen Ihnen nicht auf, obwohl sie ein Hinweis auf ein technisches Problem an Ihrer Anlage sein können.

Eine Bilddokumentation ändert daran nur eine Sache — aber die entscheidende: Sie verschiebt das Gespräch von Behauptung auf Beleg. Wann der Betreiber und wann der Kunde haftet, ordnet der Ratgeber Schaden in der Waschanlage: Wer haftet? ein.

Ablauf

Drei Schritte zwischen Einfahrt und fertigem Nachweis

  1. Auslösen und Aufnehmen

    Vier fest montierte Kameras stehen so, dass sie das Fahrzeug an der Einfahrt gemeinsam von hinten, von vorne, schräg von der Seite und von oben zeigen. Das System startet die Aufnahme selbst, sobald ein Fahrzeug in den Erfassungsbereich fährt. Niemand muss einen Knopf drücken, und niemand muss daran denken.

  2. Kennzeichen lesen und zuordnen

    Eine Bilderkennung liest das Kennzeichen aus dem Bild und hängt es zusammen mit Datum und Uhrzeit an den Vorgang. Wird ein Kennzeichen nicht sicher gelesen, bleibt der Vorgang trotzdem vollständig gespeichert und über den Zeitpunkt auffindbar.

  3. Wiederfinden

    Meldet ein Kunde Tage später einen Schaden, geben Sie das Kennzeichen oder den Zeitraum ein und sehen den Zustand des Fahrzeugs bei der Einfahrt — solange der Vorgang innerhalb Ihrer Löschfrist liegt.

Im Betrieb

Was sich an der Einfahrt ändert

Die Kamera macht Ihre Anlage nicht sicherer. Sie ändert, wie eine Schadensmeldung abläuft — und das ist der einzige Punkt, an dem sich die Investition entscheidet.

Das Gespräch beginnt beim Bild, nicht bei der Behauptung

Statt „das war vorher nicht da" gegen „das war schon vorher da" steht eine Aufnahme mit Zeitstempel im Raum. Ein Teil der Meldungen erledigt sich damit im ersten Gespräch — und die berechtigten regulieren Sie schneller, weil Sie den Zustand kennen.

Suchen dauert Sekunden statt Stunden

Kennzeichen eingeben, Vorgang öffnen. Ohne System heißt derselbe Vorgang: Kassenbelege durchgehen, Mitarbeiter fragen, Handyfotos zusammensuchen — und am Ende trotzdem nichts belegen können.

Sie sehen, was tatsächlich passiert

Häufen sich Meldungen zu einem Fahrzeugtyp oder zu einer Tageszeit, ist das ein Hinweis auf ein technisches Problem an Ihrer Anlage. Ohne Dokumentation bleibt dieser Hinweis unsichtbar, weil jeder Fall einzeln verhandelt und vergessen wird.

Ihre Datenschutzpflichten sind vorbereitet

Auftragsverarbeitungsvertrag, Datenschutz-Folgenabschätzung und die Beschreibung der technischen und organisatorischen Maßnahmen liefern wir mit. Verantwortlich bleiben Sie — aber Sie fangen nicht bei einem leeren Blatt an.

Abgrenzung

Ist das Ihr System? Die Fahrzeugerfassung ist richtig für Sie, wenn Sie bei Schadensmeldungen ein Bild vom Zustand bei der Einfahrt brauchen und heute aus Beweisnot zahlen. Wenn Sie dagegen den Zusammenstoß im Tunnel selbst verhindern wollen, ist das Fahrzeug-Tracking passender. Und wenn Sie die Meldungen danach bearbeiten, beantworten und ablegen wollen — Akte, Unterschrift, Antwortschreiben —, ist das die Cloud-Platform. Die Kamera liefert den Beleg; sie verwaltet ihn nicht.

Ihre Rechnung

Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen, nicht mit unseren

Wir kennen keinen belastbaren Branchendurchschnitt für Schadensbehauptungen in Waschstraßen, und wir erfinden keinen. Die Felder sind mit Werten vorbelegt, damit Sie sehen, wie die Rechnung arbeitet — keiner dieser Werte stammt aus einer Erhebung. Überschreiben Sie sie.

Ihre Annahme. Wenn Sie diese Zahl nicht kennen, ist sie die erste, die sich zu erheben lohnt — unabhängig von jedem System.

Nicht nur die Gutschrift: Reparatur oder Kulanzzahlung, Ihre Bearbeitungszeit und im Streitfall die Selbstbeteiligung zusammen.

Ihre Annahme — und die Zahl, die das Ergebnis dominiert. Sie hängt daran, wie schnell Ihre Kunden Schäden melden.

Hardware, Montage und Einrichtung für einen Erfassungspunkt zusammen. Der Startwert ist eine Annahme, kein Angebotspreis.

Der Startwert ist eine Annahme, kein Angebotspreis. Den Betrag für Ihren Standort nennen wir Ihnen auch ohne Angebot am Telefon — setzen Sie ihn hier ein, dann rechnet das Werkzeug mit Ihrer Zahl.

vermiedene Schadenskosten pro Jahr

nach Abzug der laufenden Kosten
Monate bis zur Amortisation

Was diese Rechnung ist — und was nicht. Der Rechner multipliziert drei Werte, die Sie selbst setzen: vermiedene Schadenskosten pro Jahr = Fälle × Abwehrquote × durchschnittliche Kosten je Fall. Davon werden die von Ihnen angenommenen laufenden Kosten abgezogen; die einmalige Investition wird durch den verbleibenden Monatsbetrag geteilt. Mehr steckt nicht dahinter, und das ist Absicht.

Nicht enthalten sind: mögliche Auswirkungen auf Ihre Versicherungsprämie, der Aufwand für die Datenschutz-Dokumentation auf Ihrer Seite und Schäden, die tatsächlich Ihre Anlage verursacht hat — die bezahlen Sie mit oder ohne Kamera. Ebenfalls nicht enthalten ist die Zeit, die Sie für die Bearbeitung eines Falls aufwenden; die rechnet der Rechner auf der Seite zur Cloud-Platform. Setzen Sie nicht beide Ergebnisse übereinander — es ist derselbe Fall aus zwei Blickwinkeln.

Preise

Was einmalig anfällt, was monatlich anfällt — und wovon die Höhe abhängt

Einmalig fallen Hardware, Montage und Einrichtung je Erfassungspunkt an. Dazu kommt ein monatlicher Betrag für Betrieb und Support. Was Ihr Standort konkret kostet, hängt vor allem davon ab, wie viele Zufahrten erfasst werden sollen und wie die Wege zum Technikraum liegen. Den konkreten Betrag nennen wir nach einem kurzen Gespräch — schriftlich, mit allen Bausteinen einzeln ausgewiesen.

Einmalig

Hardware und Inbetriebnahme

im Angebot

Kameras, Halterungen, Netzwerktechnik und der Rechner, auf dem Erkennung und Speicherung laufen — dazu Montage vor Ort, Verkabelung, die Ausrichtung jeder einzelnen Kamera und die Inbetriebnahme durch uns. Die Ausrichtung entscheidet über die Bildqualität; sie wird am Standort eingestellt, nicht im Werk.

Einmalig

Was den Aufwand nach oben treibt

im Angebot

Aufwendiger werden Standorte mit mehreren Zufahrten, langen Wegen zum Technikraum, schwierigen Montagepunkten oder zusätzlicher Ausleuchtung. Der Betrag richtet sich nach dem Aufwand an Ihrem Standort und steht vor der Auftragserteilung im Angebot fest.

Monatlich

Betrieb und Support

im Angebot

Software-Updates, Sicherheitsaktualisierungen, Datensicherung und ein Ansprechpartner bei Störungen. Die Höhe hängt vom Umfang ab und wird im Angebot ausgewiesen — sie beginnt erst mit der erfolgreichen Inbetriebnahme, nicht mit der Bestellung.

Was Ihren Preis bestimmt

  • Zahl der Erfassungspunkte. Jede Zufahrt, die erfasst werden soll, braucht eigene Kameras, eigene Montage und eigene Verkabelung.
  • Perspektiven je Punkt. Vier Perspektiven sind unsere Empfehlung, weil sie das Fahrzeug rundum abbilden. Weniger ist möglich und günstiger — es verkleinert aber genau den Bildbereich, über den später gestritten wird.
  • Bauliche Gegebenheiten. Montagehöhen, vorhandene Leerrohre, Entfernung zum Technikraum, Gegenlicht an der Einfahrt und der Nachtbetrieb bestimmen den Installationsaufwand und die nötige Ausleuchtung.
  • Anbindung an vorhandene Systeme. Reine Erfassung mit Suchfunktion ist die Basis. Eine Verknüpfung mit Kassen- oder Abo-Daten ist Projektaufwand und wird gesondert kalkuliert.
  • Anzahl der Standorte. Für mehrere Anlagen gilt eine Volumenstaffel — je mehr Standorte, desto günstiger der Monatsbetrag je Anlage.

Vertrag und Konditionen

  • Mindestlaufzeit 6–12 Monate je Anlage ab Inbetriebnahme, danach monatsweise mit einem Monat Frist zum Monatsende kündbar
  • Zahlung: 50 % bei Auftrag, 50 % bei Lieferung — die Zeit zwischen Auftrag und Inbetriebnahme tragen wir, nicht Sie
  • Einbau in der Regel 3–6 Wochen nach Anzahlung
  • Der monatliche Betrag beginnt erst mit der erfolgreichen Inbetriebnahme; angebrochene Monate werden zeitanteilig berechnet
  • Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherung mit 5 Mio. € Deckung für Personen- und Sachschäden
  • Alle Beträge netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer

Passt das?

Was Ihre Anlage mitbringen muss — und was wir mitbringen

Das System wird an bestehende Anlagen angebaut. Es setzt keinen bestimmten Anlagenhersteller voraus und greift für die Erfassung nicht in Ihre Steuerung ein.

Sie stellen bereit
  • Eine Netzwerkverbindung von den Kamerapositionen zum Technikraum oder die Möglichkeit, sie zu legen
  • Eine stabile Internetverbindung am Standort für Updates und Fernwartung
  • Stromversorgung und Platz für die Technik
  • Montagepunkte an der Einfahrt: Masten, Wand oder Überdachung in ausreichender Höhe
  • Die Hinweisschilder zur Videoüberwachung am Zugang. Wir sagen Ihnen, was daraufstehen muss; aufstellen müssen Sie sie selbst, weil Sie der Verantwortliche im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung sind
Wir bringen mit
  • Kameras, Halterungen, Netzwerktechnik und den Server
  • Montage, Verkabelung und die Ausrichtung jeder Kamera am Standort
  • Die Einrichtung der Kennzeichenerkennung und die Abnahme gemeinsam mit Ihnen
  • Auftragsverarbeitungsvertrag, Datenschutz-Folgenabschätzung und die Dokumentation der technischen und organisatorischen Maßnahmen
  • Eine Einweisung Ihres Personals in Suche und Ablage — dafür reicht in der Regel ein Termin

Wie es abläuft

Schritt Wann
Erstgespräch am Telefon — Zufahrten, Zahl der Erfassungspunkte, vorhandene Infrastruktur kostenlos
Ortstermin — Montagepunkte, Wege zum Technikraum, Lichtverhältnisse bei Dunkelheit vor dem Angebot
Schriftliches Angebot mit einzeln ausgewiesenen Bausteinen nach dem Ortstermin
Einbau — der Termin wird so gelegt, dass Ihr Betrieb weiterlaufen kann 3–6 Wochen nach Anzahlung
Abnahme und Einweisung. Ab hier läuft die Erfassung und beginnt der Monatsbetrag am Einbautag

Bestehende Kameras lassen sich in Einzelfällen weiterverwenden, wenn Position, Blickwinkel und Netzwerkanbindung passen. Ob das bei Ihnen der Fall ist, sehen wir beim Ortstermin — versprechen können wir es vorher nicht.

Ihre Daten

Kennzeichen sind personenbezogene Daten — und werden hier so behandelt

Ein Kennzeichen lässt sich einem Halter zuordnen. Deshalb behandeln wir die Aufnahmen so, wie man personenbezogene Daten behandeln muss — und nicht so, wie es technisch am bequemsten wäre.

Auch diese Website. Sie kommt ohne Tracker und ohne Cookie-Banner aus. Das ist eine bewusste Entscheidung — wer fremde Daten ernst nimmt, sollte bei den eigenen Besuchern anfangen. Was bei Videoüberwachung rechtlich zu beachten ist, ordnet der Ratgeber Videoüberwachung in der Waschanlage und die DSGVO ein.

Kritische Fragen

Die Fragen, die vor dem Kauf wirklich gestellt werden

Ist das überhaupt zulässig? Ich will keine Post von der Datenschutzbehörde.

Ja, unter klaren Bedingungen. Die Verarbeitung stützt sich in der Regel auf das berechtigte Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — Beweissicherung bei Schadensmeldungen ist ein anerkannter Zweck. Sie brauchen dafür eine dokumentierte Interessenabwägung, sichtbare Hinweisschilder vor dem überwachten Bereich, einen Eintrag im Verarbeitungsverzeichnis, ein Löschkonzept mit konkreten Fristen und einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit uns. Die Unterlagen dafür liefern wir mit. Verantwortlich im Sinne der Verordnung bleiben Sie — wir können Ihnen die Pflicht nicht abnehmen, aber die Arbeit fast vollständig. Was wir nicht leisten: Rechtsberatung im Einzelfall. Bei einer heiklen Konstellation ziehen Sie Ihren Datenschutzbeauftragten oder einen Anwalt hinzu.

Wie lange werden die Aufnahmen gespeichert — und reicht das für meine Fälle?

Die Frist legen Sie fest, nicht wir, und sie gehört in Ihr Löschkonzept. Üblich und gegenüber Aufsichtsbehörden begründbar sind Fristen im Bereich weniger Tage bis zu etwa zwei Wochen, abhängig von Ihrer Interessenabwägung. Eine pauschal lange Speicherung „für alle Fälle" ist nicht zulässig, und wir richten sie auch nicht ein.

Daraus folgt eine Einschränkung, die wir lieber hier nennen als später: Melden Ihre Kunden Schäden typischerweise erst nach mehreren Wochen, dokumentiert das System diese Fälle nicht mehr. Prüfen Sie deshalb vor der Investition, wie alt Ihre Meldungen im Schnitt sind — das entscheidet über den Nutzen mehr als jede technische Angabe.

Was ist bei Dunkelheit, Regen oder Schnee?

Bei Dunkelheit hängt das Ergebnis an der Beleuchtung. Deshalb sehen wir uns die Lichtverhältnisse an Ihrer Einfahrt vor dem Angebot an und rechnen zusätzliche Ausleuchtung ein, wenn sie nötig ist — lieber im Angebot als in der Reklamation. Regen kostet Bildschärfe, verhindert die Erfassung aber nicht; Wassertropfen auf der Linse sind das größere Problem als Regen in der Luft, weshalb die Kameras mit Wetterschutz und in Blickrichtung von der Hauptwindseite weg montiert werden.

Ehrlich gesagt: Bei starkem Schneefall, dichtem Nebel und einem schneebedeckten Kennzeichen kann die automatische Erkennung fehlschlagen. Das Bild wird trotzdem aufgezeichnet und ist über den Zeitpunkt auffindbar — der Nachweis des Fahrzeugzustands bleibt also erhalten, nur der bequeme Weg über die Kennzeichensuche fällt für diesen Vorgang weg.

Was ist mit verschmutzten oder ausländischen Kennzeichen? Ich wasche viele Fahrzeuge, die dreckig ankommen.

Genau deshalb nennen wir Ihnen keine Erkennungsquote in Prozent, ohne Ihre Einfahrt gesehen zu haben: Jede solche Zahl hängt an Lichtverhältnissen, Anfahrwinkel und Fahrzeugmix und wäre ohne diese Angaben eine Behauptung. Was wir sagen können: Deutsche und die gängigen europäischen Kennzeichenformate werden zuverlässig gelesen. Stark verschmutzte, verbogene, teilweise verdeckte oder ungewöhnlich gestaltete Kennzeichen können danebengehen. Wichtig ist, was dann passiert: Der Vorgang bleibt vollständig gespeichert, Sie finden ihn über Datum und Uhrzeit und sehen das Fahrzeug. Die Bilddokumentation — der eigentliche Zweck des Systems — ist von der Erkennungsquote nicht abhängig.

Wer darf sich die Aufnahmen ansehen — auch Sie?

Der Zugriff ist passwortgeschützt und läuft über den Server an Ihrem Standort — es gibt keine Kopie der Aufnahmen bei uns oder in einer Cloud. Sie legen fest, wer das Passwort bekommt; wir empfehlen, den Kreis klein zu halten und im Löschkonzept namentlich festzuhalten. Für uns gilt: Wir greifen im Rahmen von Wartung und Störungsbehebung auf das System zu — das ist der Grund, warum es den Auftragsverarbeitungsvertrag gibt, der genau das regelt und begrenzt. Ein Anlass, sich Ihre Aufnahmen anzusehen, entsteht dabei nur, wenn Sie uns wegen eines Bildproblems dazuholen. Wenn Sie den Fernzugriff einschränken wollen, sagen Sie es im Erstgespräch — dann richten wir es so ein, und Sie tragen dafür längere Reaktionszeiten bei Störungen.

Lässt sich das an mein Kassensystem anbinden?

Nicht pauschal, und wer Ihnen das ohne Rückfrage zusagt, kennt Ihr Kassensystem nicht. Ob eine Anbindung möglich ist, hängt daran, ob Ihr System eine dokumentierte Schnittstelle hat oder sich die Daten anders sauber abgreifen lassen. Nennen Sie uns im Erstgespräch Hersteller und Version, dann sagen wir Ihnen, was geht — auch wenn die Antwort lautet, dass es nicht geht. Wichtig für Ihre Planung: Die Fahrzeugerfassung funktioniert vollständig ohne diese Anbindung. Sie ist eine Erweiterung, keine Voraussetzung, und wird als eigener Posten kalkuliert.

Aus dem Betrieb

So sieht eine Aufnahme aus, bevor sie jemand braucht

Ein einzelner Vorgang, wie ihn das System bei jedem Fahrzeug automatisch ablegt: vier Perspektiven in einer Ansicht, mit Datum und Uhrzeit im Bild. Kennzeichen sowie Marken- und Ortshinweise haben wir für diese Veröffentlichung unkenntlich gemacht.

Datum und Uhrzeit werden fest ins Bild geschrieben und stehen damit in jedem Vorgang mit drin. Eine gerichtsfeste Unverfälschbarkeit behaupten wir nicht — in der Praxis geht es darum, dem Kunden ein Bild zeigen zu können, nicht darum, ein Gutachten zu gewinnen.

Nächster Schritt

Ein Anruf, drei Angaben, ein schriftliches Angebot

Für ein belastbares Angebot brauchen wir zunächst nur drei Dinge von Ihnen. Den Rest klären wir beim Ortstermin.

  1. Wie viele Zufahrten erfasst werden sollen
  2. Wie weit die Einfahrt vom Technikraum entfernt liegt
  3. Wie Ihre Einfahrt bei Dunkelheit ausgeleuchtet ist

Sie sprechen direkt mit dem Entwickler und Inhaber, nicht mit einem Callcenter. Das Erstgespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts — wenn die Fahrzeugerfassung für Ihren Betrieb wenig bringt, sagen wir Ihnen das im selben Gespräch.

Erreichbar Mo–Fr 9:00–16:00 · info@flowcontrol.de